Statt in teuer angemieteten Containern wollen Grüne Raum für vorübergehende Unterbringung der kommunalen Bücherei im Rathaus schaffen

Nach den Vorstellungen der Partei könnte für die Dauer der Umbauarbeiten in der Rheinstraße 44, wo die Bücherei üblicherweise ihren Sitz hat, im Obergeschoss des Rathauses Räume neu eingerichtet oder die dortigen Fraktionsräume genutzt werden.

Mit dem Grünen-Antrag soll die Verwaltung beauftragt werden, ein Konzept dafür vorzulegen. Klar sei, dass während der auf rund ein Jahr geschätzten Umbauarbeiten in der Rheinstraße 44 die kommunale Bücherei dort nicht zur Verfügung stehen könne, bekräftigen die Grünen in ihrer Presseerklärung.

Im Arbeitskreis Ortskerngestaltung sei deshalb über die mögliche Auslagerung für das eine Jahr in Container gesprochen worden. Dafür seinen in jener Sitzung von der Verwaltung rund 30000 Euro an Mietkosten veranschlagt worden. „Der Umfang dieser angenommenen Kosten steht in keinem Verhältnis zur Aufrechterhaltung des Büchereibetriebs. Zumal in unserem Rathaus Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden könnten“, begründet Grünen-Fraktionsvorsitzender Albert Lautenschläger den Antrag und verweist auf Räumlichkeiten im Obergeschoss des Verwaltungssitzes.

Eine Herrichtung dieser Räume würde nach Schätzung der Grünen zwar Kosten in ähnlicher Höhe verursachen. Allerdings seien 30 000 Euro dafür im Vergleich zu genauso hohen Mietzahlungen für Container eine nachhaltige finanzielle Investition. Denn damit neu eingerichtete neue Räume im Rathaus stünden dauerhaft zur Nutzung zur Verfügung. © Foto: Rosel Eckstein / pixelio.de

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