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Aufforderung an Amprion, den technisch am besten geeigneten Standort für eine Konverter- Anlage zu wählen

Aufforderung an Amprion, den technisch am besten geeigneten Standort für eine Konverter- Anlage zu wählen.

Auf unsere Initiative hin gelang es, einen gemeinsamen Antrag mit den FWB und der CDU kurzfristig in die Sitzung der Gemeindevertretung einzubringen. 

Die Fraktion der SPD signalisierte Zustimmung und so konnte der Antrag, nach einer Ergänzung von Bürgermeister Rahner, einstimmig verabschiedet werden.

Der Antrag beinhandelt folgenden Beschluss:

Die Gemeindevertretung unterstützt das Ziel von Deutschland, bis 2045 klimaneutral zu werden. Dazu gehört die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und der Ausbau notwendiger Netze.

Amprion hat den gesetzlichen Auftrag, den Netzausbau voranzutreiben. Dies schließt laut Amprion ein, dass die jeweils wirtschaftlichste und nachhaltigste Lösung zu suchen ist.

Aufgrund der Informationsveranstaltung am 25.6.2024 in Biebesheim ist erkennbar geworden, dass die gewählten Standorte in der Gemarkung von Biebesheim nicht die technisch am besten geeigneten Standorte sind, sondern nur aufgrund der benötigten großen Flächen in die Standortwahl kamen. Dafür müsste extra eine Abzweigung mittels Erdkabel von der Haupttrasse der Rhein-Main-Link nach Biebesheim gebaut werden.

Gegen die Standorte in Biebesheim spricht die lange Entfernung bis zu einer möglichen Umspannanlage, die in der Nähe von Biblis entstehen soll. Diese lange Strecke zur Umspannanlage müsste daher mit einer Freileitung überbrückt werden.

Nach allen vorliegenden Information liegt der technisch bessere Standort jedoch im Bereich des stillgelegten Kernkraftwerkes von RWE in Biblis.

Als weitere Gründe gegen den Bau einer Konverteranlage auf der Gemarkung Biebesheim sind zu nennen:

Die drei vorgestellten Flächen für eine Konverteranlage liegen laut Regionalplan Südhessen in einem „Vorbehaltsgebiet für besondere Klimafunktionen“ sowie in einem „Vorranggebiet Regionaler Grünzug“ und sind als bedeutsame Freiflächen zu erhalten.

Dazu käme, dass ca. 10 Hektar Ackerflächen mit guten Bodenwerten großflächig versiegelt würden.

Die Gemeindevertretung lehnt daher die von Amprion dargestellten drei möglichen Standorte in der Gemarkung von Biebesheim ab. Sie bittet den Gemeindevorstand in einer Stellungnahme gegenüber Amprion sich erneut dafür einzusetzen, dass bei der Auswahl des Standorts, der technisch beste, wirtschaftlichste sowie umweltfreundlichste Standort realisiert wird.

 

 



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